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Kreative auf dem Land – in Berlin

Am 7. Juli war im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin eine Veranstaltung zum Thema »Kreative auf dem Land«. Zu dem Workshop war Andreas Koop eingeladen. Es ging darum zu erfahren, wie die Situation von Designer, Künstlern, Musikern … auf dem Land (wenn man das so pauschal sagen kann) ist, an was es fehlt, wo es Potenziale gibt, wo man (politisch) helfen müsste … vom ZEW veranstaltet läuft parallel ein Monitorin zu diesen Fragestellungen. Interessant war – egal in welchen Gegenden Deutschlands oder Branchen – die weitgehend identische Erfahrung, dass es an ÖPNV, Breitband, Vernetzung, vor allem aber der Akzeptanz in der heimischen, ländlichen Bevölkerung meist arg hapert. Eine durchaus »wirkungsvoll« Mischung recht harter und weicher Faktoren. Man darf gespannt sein auf den vollständigen Bericht und die Nachbereitung dieser Studien!

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deswegen
oder
trotzdem?

Abgeräumt!

Das barrierefreie, inklusive Leitsystem im Landratsamt Ostallgäu hat Auszeichnungen erhalten, was das Zeug hält: den ED-Award, das Siegel »Bayern barrierefrei« des Ministeriums, einen »red dot«, eine Auszeichnung beim Joseph-Binder-Award und dem iconic-award (architecture) – und eben noch die Nominierung zum »UX-Award«, wo man neben Namen und Marken wie Samsung, Siemens oder BMW steht. Wahnsinn! Die Frage ist dann eben nur, wurde das Projekt wegen des inklusiven Ansatzes ausgezeichnet, oder trotzdem? Wie auch immer, es zeigt jedenfalls, auch barrierefreie Gestaltung kann auf hohem Niveau realisiert werden. Das sollte Mut machen.

der Igel,
ein armer
Hund

Jessasmarie, das war knapp

Erwischt doch unser Emil (der Hund im wahrsten Sinn!-) doch glatt im Garten einen Igel. Naturnah wie der ist und man heute sagt, ein seltener Gast. Und Emil halt auch seiner Natur nah. Luca konnte mutig eingreifen und wir den angegriffenen, wohl gelittenen Gast schnappen und zur Tierklinik bringen. Gott sei Dank ist nicht viel passiert, trotzdem brauchte es Medikamente – so war der stachlige Igelmann eine knappe Woche unser Gast, bis er in der Dämmerung dann am gleichen Platze wieder in die Freiheit entlassen wurde.

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Zum neuen
Krieger-
dankmal

Wenn Schrift spricht

Ja, wenn Schrift spricht, wie auch den Denkmälern, wenn man über Schrift spricht vor Nicht-Gestaltern, ist das etwas anderes, als gewohnt. Dazu noch in einer historischen Scheune (wo es erstaunlich und angenehm kühl war) – eine im Freilichtmuseum Bad Windsheim, wo zur Aufstellung des (ersten so in Deutschland!) Kriegerdenkmals von 1924 ein Symposium mit dem Titel »Nachdenken über Gedenken« stattfand. Und eben auch (gleichermaßen selten) Schrift und Typografie eine Rolle spielen sollten.

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weiter,
immer
weiter!

Crossmedia Spaces in Wiesbaden

Eine Ringvorlesung als offizieller Teil des Unterrichts beim Fachbereich Gestaltung der Rhein-Main-Hochschule im Hinterzimmer einer (schon sehr coolen!) Bar. HEAVEN hieß die, wie passend. Nach dem ersten Vortrag des Atelier Markgraph zeigt Andreas Koop seinen Zugang zu Räumen: Nicht Messestände, sondern Naturräume wie am Lechweg, solche beim Zahnchirurgen oder welche für Blinde und Sehbehinderte. Womit man natürlich schnell auch bei dem Thema Werte landet, was ja nur schön und gut und wichtig ist. Inklusion gestalten, Wertschöpfung in problematischen Regionen schaffen … und ein schönes Kontrastprogramm am Abend dazu.

Glaube
Liebe
Hoffnung!

»schön und gut« – im Weissraum

Es war der erste Vortrag zum eben neu erschienenen Buch von Andreas Koop. Das heißt »schön und gut – was werteorientierte Gestaltung verändern kann«, geht von den veränderten Rahmenbedingungen hin zu den Optionen, Methoden und Mitteln des Designs, das ja auch für Sinnvolles verwendet werden kann! Schön und gut war auch die anschließende lange Diskussion über 1000+1 Aspekt dieses Themas.

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Bad
Winds
heim

Was für ein Zinnesrausch!

Ja, genau so heißt die aktuelle große Sonderausstellung im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim. Dabei geht es um das heutzutage nur bedingt mehr reizvolle Thema Zinn. Das aber immerhin vom 17. Jahrhundert bis hin zum Quelle-Katalog – die »Lindenwirtin« lässt grüßen. Zur Ausstellung erschien auch noch ein opulenter und interessanter Katalog. Auf dem Bild (von links): Andreas und Nadine Koop, unten der Direktor des Museums, Dr. Herbert May, aus dem Krug schaut Sabine Tiedtke, die Zinn-Virtuosin, »über« ihr Fabian Karrer und Vanessa Zeller aus unserem Hause. Danke fürs Foto machen, liebe Frau Partheymüller!-)

100
Jahre
Heimat
verein

Eine Ausstellung zum Jubiläum

So lange die Geschichte des Vereins, so überschaubar die Mittel. Trotzdem sollte für das 100 Jahre Jubiläum des Heimatvereins Immenstadt eine reizvolle, überraschende und vor allem interaktiv-partizipative Ausstellung in der »Hofmühle« entstehen. Hier ein Bild von der Eröffnung zusammen mit dem Vorstand des Vereins, Carolin Keim (die das Konzept entwickelt hat) und von der designgruppe koop Fabian Karrer und Andreas Koop.

Weg
wei
sung

Erst der Regen, dann die Sonne …

Hier wurde gerade eines der letzten Fundamente für die Stelen des neuen Orientierungs- und Leitsystems im Schwäbischen Bauernhofmuseum Illerbeuren gegossen. Und das war zuerst einem Starkregen und dann einer etwas zu früh zu sommerhaften Sonne ausgesetzt – deshalb gab es ein schützendes Dach. Das Signaletikkonzept wurde für das Gelände selbst konzipiert und auf den Ortsbereich ausgeweitet (zu den verschiedenen Parkplätzen), dazu kamen noch weitere Anwendungen, die für pragmatische und ästhetische Verbesserungen sorgten. Seit Anfang Juli weist das System endlich den Besucherinnen ihren Weg!

Neu!
Heinrich
Berann

Buchvorstellung: Berann-Band (#19)

Band Nummer 19 der von Andreas Koop initiierten Reihe »design|er|leben« ist fertig! Über den Innsbrucker Heinrich C. Berann und Großmeister der Panoramakunst.

Das kleine Büchlein wird am 27. Februar um 19 Uhr im »Wei sraum Innsbruck« (Designforum Tirol) in der Andreas-Hofer-Straße vorgestellt. Im Anschluss daran findet eine Diskussion mit dem Titel »Der Panoramablick. Von Heinrich C. Berann bis Google Earth« statt. Eintritt frei!

Mehr Informationen hier

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gutes
neues
Jahr!

Willkommen im Jahr des Schweines

Ein neues Jahr muss ja nicht zwingend mit dem 1.1. beginnen – alles eine Frage von Konvention und Historie. Und auch die Tierkreiszeichen können einer anderen Logik folgen. Jedenfalls möchten wir das neue chinesische Jahr zum Anlass nehmen, Ihnen ein eben Gutes und Gesundes zu wünschen. Jetzt, wo sich das neue Jahr schon wieder anfühlt wie das Alte, vielleicht ein schöner Gedanke. Was wollte man nochmals anders machen, in diesem neuen Jahr? Wünschen möchte man den in aller Regel armen Schweinen, dass ihnen dieses Jahr vielleicht auch ein paar gesetzliche Regeln zu Gute kommen. Schwein gehabt, sollte man dann sagen können, hoffentlich.