Und wenn alles besser wäre …

Utopien muss man groß denken – und zeigt man sie, kann das nicht kleinformatig geschehen. Der Katalog zur Ausstellung »Und wenn alles besser wäre... Eine Geschichte der Nürnberger Utopien« hat deshalb entsprechendes Format. Doch auch inhaltlich haben die 160 Seiten Gewicht: spannende Essays, Vergessenes, Unbekanntes, Merkwürdiges, Deprimierendes, Erbauliches … dazwischen dann immer wieder Doppelseiten, die sich einer Person oder einem Objekt widmen. Die rosa Heißfolienprägung auf dem Cover soll ein wenig die Verlockung von Utopien fühlbar machen.

Gestalterisch und typografisch verschränken sich Ausstellungs- und Kataloggestaltung. Das Editorial Design wird dabei weniger von einem strengen Raster geleitet, sondern viel mehr von einem Rhythmus … spielerisch, wandlungsfähig, frei, offen, ansprechend. Denn da waren sich alle Beteiligten einig: Es müsste nicht unbedingt ein Katalog entstehen, aber wenn wir das (doch) machen, dass soll es ein Vergnügen sein – beim Schreiben, Gestalten, Lesen …

Auftraggeber
Stadt Nürnberg