
In Museen und Ausstellungen bieten Inklusion und Barrierefreiheit oft unerwartete, zusätzliche Chancen: Weil eben alle – und erst recht Kinder – gerne Dinge in die Hand nehmen! So wurde das »Wagnerhäusl« im Freilichtmuseum Glentleiten nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen ein besonderes Angebot, sondern auch für Familien.
Bei historischen Gebäuden gibt es dazu oft Anforderungen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen – oder bauliche Gegebenheiten, die nicht zu ändern sind. Hier macht es dann Sinn, sich auf besondere Aspekte zu konzentrieren. Als »Fachplaner für Barrierefreies Bauen« und mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet beraten wir im Vorfeld bereits intensiv und begleiten solche Maßnahmen.
Bei Signaletik-Themen, als Leit- und Orientierungssystemen geht unser Anspruch über die reine Barrierefreiheit hinaus zur wirklichen Inklusion. Das heißt: eine Anwendung für alle. Sichtbar, lesbar, tastbar. Ästhetisch ansprechend, wie auch haptisch. Unser Anspruch ist immer auch, die optische, ästhetische Qualität in eine taktile, haptische zu erweitern.


»Steinreich« heißt die inklusive Dauerausstellung im Fränkischen Freilandmuseum und zeigt sehr gut, wie sich optisches, haptisches und akustisches ergänzen. Man sieht Schritt-für-Schritt-Darstellungen von Bauteilen im Original, das Werkzeug dazu, einen Video mit der Bearbeitung und auf Knopfdruck die Geräusche … unterfahrbar, kontrastreich, gut lesbar … für alle!
Erst einmal weniger Form, als den (textlichen) Inhalt betreffend: Die Einfache und Leichte Sprache – jedes noch so komplexe Thema kann in einfachen Worten erklärt werden. Man denke nur an die »Sendung mit der Maus«. Durch kurze und einfache Sätze, beschreibende Bilder und Zeichnungen, Erklärungen von Fachwörtern, sinnvolle Umbrüche, Bindestriche und Großschreibweise bei zusammengesetzten Wörtern …
