armut fühlen | das hirtenmuseum beschäftigt sich mit der wenig glanzvollen geschichte der armen allgäuer hirten, deren leben und tägliche arbeit mit dem vieh, ihrem stillen kampf für mehr rechte gegenüber den bauern und dem wechselhaften tagesablauf als arbeiter, die man brauchte, für die aber eigentlich kein platz vorgesehen
war.
unsere aufgabe bei der realisierung des museums war allen voran die konzeption. im mittelpunkt stand dabei, trotz knapper mittel eine ausstellung zu schaffen, die das thema nicht nur auf texttafeln abhandelt, sondern es schon über das betrachten emotional nahe bringt.
umgesetzt wurde diese idee über den einsatz »armer« materialien als grundlage für die text- und bildbanner. holz, rupfen und co. zitieren das einfache leben der hirten und machen es dem betrachter zusammen mit den exponaten möglich, zumindest ein stück weit mit ihnen fühlen zu können. dank der hilfe vieler ehrenamtlicher hat sich ebenhofen ein bayernweit einzigartiges museum aufgebaut, das einen wichtigen kleinen teil der allgäuer geschichte sinnlich, emotional präsentiert.
mehr über das ausstellungskonzept
www.hirtenmuseum.de